Es ist immer etwas frustrierend, wenn die Woche mit einem „Down Day“ beginnt. Also mit einem Tag, an dem man nicht Skifahren kann. Die Sicht ist zu schlecht und die Wettervorhersage für Dienstag ist sehr gut. Also wird beschlossen, die Flugstunden für die nächsten Tage zu sparen, weil es gegen Ende der Woche besser werden soll.

Es ist nämlich so, dass auf Kamtschatka die Helikopterzeit nach Flugstunden abgerechnet wird und nicht wie bei vielen anderen Unternehmen nach Höhenmetern. Ein Grund dafür sind die riesigen Entfernungen. Während zum Beispiel in Kanada viele Heliski-Lodges inmitten des Heliski-Gebietes liegen, sind die Skiberge auf Kamtschatka im Schnitt ca. 20 Flugminuten von der Basis entfernt. Allein für den Hin- und Rückflug werden also an die 40 Flugminuten verbraucht. Dafür muss man nicht Angst haben, dass die Guides und Piloten versuchen, möglichst kostensparend für den Betreiber zu fliegen und es wird wirklich alles versucht, die besten Abfahrten zu finden.
Wir genehmigen uns also ein langes, gemütliches Frühstück. Joghurt (1 Sorte) Müsli (1 Sorte) Spiegelei mit Speck. Toastbrot (Vollkorn und normal) Marmalade und sehr guter Honig. Pancakes, Lachs und Früchte gibt es auch.
Vor dem Mittagessen macht Guide Urs einen Vortrag über Kamtschatka im Sommer – sehr kurzweilig und macht Lust, einmal im Sommer hier her zu kommen. Zu Mittag gibt es die Lunchpakete im Restaurant und um 14Uhr einen Spaziergang zur kleinen angrenzenden Ortschaft Paratunka. Zu sehen gibt es nix, ist aber trotzdem sehenswert. Urs erzählt viel über die Anfänge des Heliskiing hier und einiges Wissenswertes über die Region.
Paratunka
Kinderspielplatz in Paratunka
Als Sehenswürdigkeit geht maximal die kleine, aber sehr schöne Kirche durch.
Danach Abendessen und ab ins Bett, weil morgen solls schön werden.

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